Native Windows-Unterstützung für Node.js

Node 0.6 kommt für Windows mit einem MSI-Installer, der im wesentlichen nichts anderes tut, als die zentrale node.exe in den Standard-Programm Ordner zu kopieren und den Verzeichnispfad in die Umgebungsvariabel PATH einzutragen, damit der Server von jedem Pfad aufrufbar ist, ohne auf der Kommandozeile zum Standort zu wechseln. Vielleicht gerade weil die Installation so leicht ist, sieht der Wizard auch keine Notwendigkeit, dem Installateur eine Wahlmöglichkeit zu lassen, ob das PRogramm gegebenenfalls in ein anderes Verzeichnis installiert werden soll – aber wir wollen von der ersten Installerversion nicht zu viel erwarten. Nach der „Installation“ lässt sich der Server über die Kommandozeile starten.

Wer sich noch nicht mit serverseitigem JavaScript auskennt und noch eine Anleitung braucht, wie man erste Programme mit Node.js schreibt, ist bei dem Video-Tutorial von Christopher Roach bei Nettuts+ gut aufgehoben. Das Video bezieht sich bei der Installation der Software zwar zuerst auf die Unix; in Anbetracht der oben beschriebenen einfachen Installation kann man diesen Teil (die ersten 6:10 Minuten) aber getrost übrspringen. Danach implementiert Christopher in aller Kürze einen Webserver, der „Hello World“ ausgibt – ein Beispiel, das ursprünglich von der Node.js Webseite stammt – bevor er noch auf Umgebungsvariablen von Node.js eingeht. Sehenswert und eingänglich!

Fazit: Der Sprung von einem altbekannten LAMP Umfeld zu Node.js fällt erstaunlich leicht. Gerade weil JavaScript clientseitig allseits bekannt ist, ist die Einarbeitung extrem schnell. Wer jetzt Blut geleckt hat, findet weitere Video-Tutorials zum Thema bei nettuts@blip.tv.

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